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Mai

San Pietro all’Orto, Sant’Agostino und das Museum für Kirchenkunst

[14] Die Kirche von San Pietro (Heiliger Petrus) wurde im Jahr 1997 von dem Bischof in seinem Schloss in Monteregio gebaut. Die Bezeichnung all‘Orto bekam die Kirche, da sie neben einem Gemüsegarten steht (ita. Orto). Sie war bis zur Hälfte des XIII. Jhd.s eine Kathedrale und wurde danach an die Ordensbruder des Heiligen Augustinus veräußert, die ihr Kloster nebenan bauten. Seit dem Ende des XVIII Jhd.s hat sie mehrere bauliche Veränderung erlitten, die zur heutige Gestaltung in zwei Etagen und mehrere Zimmer führten. In der ehemaligen Kirche befinden sich heutzutage die Räume von den Terziere di Cittanuova, ein Postamt und das Orgelmuseum. In dem ehemaligen Kloster befindet sich heutzutage das Museum von sakraler Kunst, Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst und Räume der Kirchgemeinde. Da man am Ende des XIII. Jhd.s eine größere Kirche brauchte, wurde im Jahr 1299 der Bau der Chiesa Sant‘Agostino angefangen und im Jahr 1312 beendet. Im Jahr 1348 wurden noch die Apside und die Kapelle hinzugefügt. Die Kirche hat ein einziges Kirchenschiff mit sechs großen Spitzbogen. Die linke Kapelle, gewidmet an Santa Lucia Beschützerin der Händler, wurde im Jahr 1463 von den Silberwarenhändlern erweitert. In der Kirche sind viele wertvolle Werke sowie das letzte Reisegewand und die Kopfbedeckung von San Bernardino da Siena. Der Kreuzgang neben der Kirche hat seine heutige Form seit 1410. Der Glockenturm war ursprünglich auf der linken Seite der Kirche; Er wurde im Jahr 1627 ersetzt und aus dem Schutt eines der Türme der Ringmauer neu gebaut. Seit 1310 hört man immer noch die selben Glocken spielen.

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Das Museum fuer Kirchenkunst im oberen Teil der Stadt, im Viertel Cittanuova in der ehemaligen Klosteranlage San Pietro all’Orto eingerichtet, beherbergt zahlreiche Meisterwerke von grosser Bedeutung, die waehrend der mittelalterlichen Bluetezeit der Stadt fuer deren Kirchen geschaffen wurden.
In den fuenf Ausstellungsraeumen sind zahlreiche Kunstschaetze zu sehen, vor allem die beruehmte Maestà des Malers Ambrogio Lorenzetti, die originalen Skulpturen der Domfassade (dort durch Kopien ersetzt) und auch die geheimnisvollen dunklen Basreliefs, die sich bis vor einigen Jahren im Inneren des Doms befanden.
Im selben Museumskomplex befindet sich auch die zeitgenoessische Kunstsammlung „Collezione di Arte Contemporanea“, eine Schenkung von Angiolino Martini an die Gemeinde Massa Marittima.

Info: www.coopcollinemetallifere.it/musei/

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